Es ist bis auf einen Tag genau 4 Monate her, dass unsere Minis (F-Jugend) der HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten das letzte Mal ein Handballturnier gespielt haben. Seitdem erlebten die Spieler eine lange Durststrecke an ausgefallenen Turnieren aufgrund der pandemischen Lage. Doch Erleichterung. Am Sonntag, den 06.03. wurde das Spiel endlich wieder angepfiffen. Um kurz nach neun ging es also wieder los und man merkte, die Spieler haben richtig Bock. Nach vorne, nach hinten, es ging mit Vollgas übers Spielfeld. In den Gesichtern vor allem eins zu sehen: Spielfreude. Das sollte aber auch kein Wunder sein. Schließlich gab sich der Gastgeber aus Schwalbach/Niederhöchstadt auch große Mühe, diesen Sonntagmorgen zu etwas besonderem zu machen. Lobend erwähnen wollen wir, wie gut man sich um die Mannschaften, die Eltern und die allgemeine Organisation gekümmert hat. Nur so konnten die Gesichter der Kinder endlich einmal wieder so richtig strahlen. Und auch den Eltern hat es Spaß gemacht, wie sie uns im Nachhinein berichteten. Trainer Jan Erhard mit dem Fazit: „Dieses Turnier war für alle Beteiligten sehr wichtig. Gerade für die jungen Spieler ist Spielpraxis unglaublich wichtig, um als Mannschaft zusammenzuwachsen und die Leistungen vom Training zu belohnen.“ Zumal, wenn die Spieler nicht auch mal gegen andere Mannschaften spielen, werden die Trainingsspiele irgendwann auch langweilig. Obendrein kommt noch hinzu, dass die Saison sich auch langsam dem Ende zuneigt und viele Spieler bald in die nächsthöhere Jugend wechseln müssen. Da kann ein bisschen Wettbewerbserfahrung vor der nächsten Herausforderung „neue Mannschaft“ nicht schaden. Und in der nächsten Saison werden sich die Spieler neuen Herausforderungen konfrontiert sehen. Doch wie ein Elternteil berichtet, „sollte [dies] kein Problem für die Jungs und Mädchen sein, wenn sie sich an solche tollen Spielefeste zurückerinnern können.“ Erinnerungen, die es aufrecht zu erhalten gilt und dafür zu sorgen, dass weitere schöne hinzukommen. Wir freuen uns auf das nächste Turnier und hoffen, Sie tun dies auch. Die HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten freut sich über neue Sportlerinnen und Sportler, die Teil unserer Mannschaften werden wollen. Trainiert wird montags ab 15:30 Uhr in der Altkönighalle in Steinbach und freitags ab 14:00 Uhr in Glashütten.
Noch mehr Info gibt es unter :  www.hsg-skg.de.

HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten -  HSG Main-Nidda 10:17 (6:10)

Unser Team startete stark ins Spiel und konnte bis zum 4:4 das Match ausgeglichen gestalten. Durch zwei Zeitstrafen gegen Alina musste aber die bis dahin starke Offensive umgebaut werden. Alina hütete ab dann das Tor und ersetzte die bis dahin sehr starke Torfrau Valerie. Ab diesem Zeitpunkt lief im Angriff nicht mehr viel zusammen. Mit einem vier Tore Rückstand ging es dann in die Pause. Leider gelang unserem Team auch in Halbzeit Zwei nichts entscheidendes. Das starke Team der Spielgemeinschaft Main-Nidda konnte sich sukzessive absetzen. Die letztendlich nur 17 Gegentore zeigen das starke Defensivverhalten unseres Teams, die Abschlussschwäche und das wenig variable Spiel unseres Teams im Angriff mit nur vier Toren in der zweiten Hälfte führte aber zur verdienten Niederlage. Beim letzten Spiel gegen Seulberg geht es nun um den vierten Tabellenplatz, der nur durch einen Sieg gehalten werden kann.

Oliver Rodenhäuser

Eintracht Frankfurt III - HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten 12:22 (8:13)

Beim Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt startete unser Team unkonzentriert und das Heimteam konnte sich rasch auf 2:0 absetzten. Dann aber konnte unser Team, angeführt von der diesmal als Torhüterin agierenden Alina, das Spiel drehen und einen komfortablen Halbzeitstand herausspielen. Nach der Halbzeitpause konnte sich unser Team immer deutlicher absetzen, nicht zuletzt durch einige hervorragend eingeleitete Tempovorstöße. Trotz des guten Auftritts unseres Teams hatte das Spiel aber einen traurigen Zwischenfall. Nach einer unglücklichen Aktion musste das Spiel wegen einer schweren Schulterverletzung einer Frankfurter Spielerin für über 30 Minuten unterbrochen werden. So wurde die Rest-Spielzeit dann zur Nebensache, aber insgesamt ein verdienter Sieg unseres Teams. Von dieser Stelle gute Besserung!

Oliver Rodenhäuser

Die E-Jugend der HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten hat am Sonntag, den 13.02.2022 bewiesen, dass es auch in schwierigen Zeiten möglich ist, über die Grenzen des eigenen Kaders hinauszuwachsen. An diesem zugegeben sehr frühen Morgen lief die Mannschaft von Trainerteam Jasper Neumann und Jan Erhard nicht nur mit Spielern aus der eigenen Jugend auf, sondern verzeichnete zudem ganze sechs Spieler aus der nächstjüngeren Jugend, der F-Jugend, von denen gleich vier ihr erstes Pflichtspiel überhaupt absolvierten. Seit langem stand den Trainern somit wieder eine gut besetzte Auswechselbank zur Verfügung. „Wenn der eigene Kader wegen Corona so sehr schrumpft, dann muss man sich halt andere Sachen einfallen lassen“, heißt es aus dem Trainerteam, das sichtlich zufrieden mit den Leistungen der Debütanten war. Schlussendlich hat es eben auch zu einem Punktgewinn geführt, auch wenn es „nur“ eine Punkteteilung gewesen ist. Doch, „heute ist das Ergebnis ausnahmsweise mal zweitrangig. Es ist ein schöner Bonus, nicht verloren zu haben. Viel wichtiger ist mir jedoch heute gewesen, dass die E-Jugend die Spieler der F-Jugend gut integriert hat und alle Spieler gut miteinander gespielt haben“, so Trainer Erhard, der die Debütanten bereits sehr gut kennt, ist er schließlich auch der Trainer der F-Jugend. Für diese kommt noch obendrein dazu, dass durch die aktuelle pandemische Lage alle Turniere bis auf weiteres abgesagt wurden und so den „Minis“ keine andere Chance bleibt, Spielpraxis zu sammeln. „Manchmal muss ich das Risiko eingehen, junge Spieler an das Niveau der E-Jugend heranzuführen, damit sie es in den kommenden Jahren, wo sie E-Jugend spielen müssen, nicht so schwer haben und den Sprung auf das nächste Level leichter schaffen“, meint Trainer Jan Erhard. „Wer mir vorwerfen mag, ich sei nicht erfolgsorientiert genug, der mag dies gerne machen. Ich verstecke mich nicht davor, langfristig zu denken.“ Wie es in den nächsten Wochen weitergeht, weiß noch niemand. Fest steht jedoch, dass die E-Jugend der HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten im Zweifelsfall auf die Verstärkung der F-Jugend verlassen sowie diese gut und integrativ nutzen kann. Abschließend nochmals ein großes Lob an die Spieler der E-Jugend, dass sie neue Spieler so schnell in der Mannschaft aufnehmen konnte und Gratulation an die Spieler der F-Jugend für die gelungene spielerische Leistung.
Im Anschluss an das Spiel der D-Jugend könnte man sich vorkommen, als hätte man die Zeit zurückgespult. Denn wieder ist es der kollektive Zusammenhalt der D- und C-Jugend, der die Mannschaft der C-Jugend überhaupt erst spielfähig gemacht hat. Auch wenn man eine herbe Niederlage hinnehmen musste, entstand zu keinem Zeitpunkt der Eindruck, dass die Mannschaft aufgeben oder auseinanderbrechen würde. Man hat versucht, sich gemeinsam bis zum Ende zu wehren und es dem Gegner trotzdem schwer zu machen. Auch wenn man an einigen Dingen noch viel verbessern kann, können die Mannschaften zumindest auf einem guten Fundament bauen, das da lautet: Zusammenhalt. Zudem gibt es Hoffnung, da der Kader in der C-Jugend wieder langsam wächst. „Wir Trainer würden uns freuen, wenn dieser Trend anhält und wir noch weitere Spieler in Zukunft in unserer Mannschaft willkommen heißen dürfen, gerne langfristig“, heißt es aus dem Trainerteam. Die Türen stehen bei der HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten für Spieler aller Altersklassen offen. Ihr braucht nur einzutreten, im wahrsten Sinne des Wortes.

Jan Erhard

TG Sachsenhausen - HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten
 30:24 (14:13)

Auch beim Rückspiel gegen Sachsenhausen konnte unser Team keinen Sieg verbuchen. Im Gegensatz zum Hinspiel zeigten sich beide Teams allerdings spielerisch stark verbessert. Besonders in der ersten Halbzeit war es ein knappes und hochklassiges Spiel, das knappe Ergebnis von 14:13 ließ uns noch hoffen. Aber im zweiten Abschnitt konnte unser Team mit knappen Kader das Tempo nicht mehr mitgehen, technische Fehler häuften sich und auch im Abschluss fehlte nun die Sicherheit. So stand am Ende eine doch recht deutliche Niederlage auf der Anzeigetafel. Jetzt wird es doch noch einmal knapp, den 4. Platz zu halten, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt. Dazu müssen mindestens zwei der letzten drei Spiele gewonnen werden. Wichtig dafür ist, dass sich die krankheitsbedingten Ausfälle in Grenzen halten.

Oliver Rodenhäuser